Freitag, 5. März 2010

Never Ending Comfort

Ein geheimer Ort! Eine verschworene Gemeinschaft! Ein Ziel! Die Rede ist nicht von der „Liga der außergewöhnlichen Gentleman“, wie einige nun denken mögen. Die Rede ist vom wöchentlichen Lairtreffen, welches diese Woche am treffendsten mit dem Wort „unspektakulär“ beschrieben werden kann. Wie so oft ist mein State, dass Gegenteil von „High-Energy“. Bei einem köstlichen Früchtetee und einem anregenden Gespräch über die richtige Zubereitung einer Carbonara Soße, vergeht die Zeit dennoch wie im Flug.
Kurz nach elf fällt die Entscheidung sich ins Getümmel der lokalen Diskotheken zu begeben. Mangels guter Laune bzw. fehlender Motivation entscheiden sich „Jonny Mustage“ und ich die Stimmung mittels: „Wenn ich du wäre...“ zu heben. Da Heiratsanträge und Liebesgeständnisse gegenüber wildfremden Frauen Pussymaterial sind, entscheide ich mich für die Hardcorevariante: Also wenn ich du wäre, würde ich nun zu den beiden Ghettobitches rüber gehen und sagen: „ Hi! Deine Titten sind verdammt geil! Du willst nicht wissen was ich mit dir anstellen würde, wenn wir alleine wären!“ Jonny schaut mich verdutzt an und sein Gesichtszüge drohen zu entgleisen. Aufkommende Männerandrang bei unseren beiden Süßen, macht die Sache nicht leichter. Nach quälenden Minuten gibt er die Aufgabe an mich ab. Insgeheim denke ich mir: „Fail! Wenn du das jetzt machst, glühen deine Backen.“, gehe jedoch rüber und mache mein Ding. Zu meinem erstaunen passiert nicht viel. Ihre Miene verzieht sich leicht, sie wendet sich ihrer Freundin zu erzählt ihr, was ich gerade zum besten gegeben habe. Kein fluchen, keine Drohungen und vor allem keine Schläge. Die einzige Reaktion der Freundin : „Hey ich kenne dich doch, wir waren zusammen im Kindergarten oder?“ worauf ich mir nur denke „Wie kaputt seid ihr denn, ich ziehe über eure Brüste her, degradiere euch als Lustobjekt und das einzige was euch in den Sinn kommt ist die Frage ob wir zusammen im Kindergarten waren?“. Wir unterhalten uns noch kurz, danach wende ich mich wieder meinem Wing zu, schließlich ist der Abend noch jung. Die folgenden Challenges verlaufen ähnlich : „Hi! Ich habe gesehen du kannst dich so verdammt geil bewegen. Zu Hause habe ich ne Stange, willste nicht dort für mich tanzen?“ keine Negative Reaktion. Jonny kontert mit: „Hey! Hast du schon mal einen Typen geküsst, den du erst 5 Sekunden kennst?“ und setzt zum Kuss an. Danach schnappt er sich eine andere Dame, hebt sie hoch dreht sie um 360 Grad und setzt sie unter den skeptischen Augen ihrer Freundinnen wieder ab. Danach gehen wir es ruhiger an, machen noch eine handvoll Set und verlassen den Club.
Alles in allem ein sehr geiler Abend, auch wenn die Effizienz zu wünschen übrig lässt.

('DiggThis’)

Donnerstag, 4. März 2010

Unverhofft kommt oft...

Wie jeden Mittwoch war ich Abends mit meinem Wing: „Shining-Skin“zum tanzen verabredet. Meine Stimmung war im Keller, da mein Set vom Donnerstag mir Bullshit unter die Nase gerieben hat, was mir in letzter Zeit öfter passiert. Entweder bin ich so geil, dass alle Frauen Angst haben von mir gevögelt zu werden, oder inkongruents meinerseits macht mich einen Strich durch besagte Rechnung. Die Tanzstunde verläuft unspektakulär, einziges Highlight sind zwei 16 Damen, deren Zukunftsträume mit „Frisör Alter“ wohl am besten beschrieben werden. Da Shining-Skin und ich demotiviert sind und am liebsten den restlichen Abend im Bett verbringen, wohlgemerkt alleine, machen wir uns auf in Richtung Ausgang. Auf dem Weg dorthin treffe ich „Salsaqueen“ ein ehemaliges Set, welches sich durch ihren verdammt heißen Hüftschwung auszeichnet. Damals ergatterte ich ihre Festnetznummer nur mit Mühe und Not, wobei sich später herausstellte, dass es ein Flake war. Ich hatte nicht sie am Telefon, sondern eine 80 Jährige Oma, die verwirrt fragte: „WER DA? WAS`?“
Nach kurzem Smalltalk, habe ich erneut zum Numberclose angesetzt. Sie gab mir bereitwillig ihre Nummer und was nun passiert steht in den Sternen.

Dienstag, 2. März 2010

Streetgame

Wolkenfreier Himmel, strahlender Sonnenschein und gute Laune veranlassten mich zum spontanen Streetgame. Genauso spontan wie der Entschluss nach der Arbeit Frauen zu verführen, war auch die heutige Zielsetzung: 5 „geile“ Frauen anzusprechen.

Die Highlights:

Eine junge Spanierin, welche ich direkt öffne: „Hi, ich finde dich unglaublich attraktiv und möchte dich kennenlernen!“ Worauf sie standardmäßig sagt: „Ich habe einen Freund!“ abermals konter ich mit : „Ich auch!“ reiche ihr dabei die Hand und sage „Ich heiße X“ . Sie stellt sich vor und ich bin drin. Sie erzählt, dass sie zum „shoppen“ mit einer Freundin verabredet ist und sie das gute Wetter nutzen wollen. Ich knüpfe daran an: „Als ich heute Morgen aufgestanden bin und die Sonne in mein Zimmer schien, habe ich direkt an den Sommer denken müssen“ wir unterhalten uns über Urlaubspläne und was sie sonst so macht. Sie erzählt mir,dass sie noch zur Schule geht, danach eine Ausbildung machen will und eventuell studieren möchte. Da sie sonst nichts wirklich spannendes preis gibt qualifiziere ich sie damit : „Ich finde das verdammt gut, wenn man schon so früh weiß, wohin man im Leben möchte. Ich denke das wissen sehr wenige während ihrer Schulzeit“ Sie fühlt sich geschmeichelt.Nachdem ihre Freundin per Handy ankündigt verabschiede ich mich: „Hey ich finde du bist echt cool drauf, gib mir deine Handynummer und ich rufe dich an, dann machen wir mal was!“ Da sie ihre Nummer nicht auswendig kann, lässt sie mich anklingeln und ich verabschiede mich.
Kurz bevor ich nach Hause fahre sehe ich sie nochmal und wir wechsle nochmal ein paar Worte, nichts besonderes.

Alle anderen Sets waren nicht wirklich erfolgreich. Ein zweier Set dachte ich wäre vom Fernsehen, eine andere hatte Angst vor mir und wollte mir den Namen nicht verraten. Ich bin anscheinend so furchteinflößend...not!

Samstag, 27. Februar 2010

Review: Halbschlaf

Viel zu spät und immer noch im Halbschlaf, laufe ich gegen zehn Uhr bei Bekannten auf. Mit einem freundlichen: „...du siehst mal wieder richtig Scheiße aus!“ werde ich empfangen. Mein Survivalpack bestehend aus Red Bull, eine Becks und ner Packung Kaugummis hebt meine Stimmung und als wir gegen kurz nach elf aufbrechen bin ich guter Dinge. Angekommen im Club fühle ich mich verdammt alt. Um mich herum früh pubertierende Kind´s deren Niveau sich mit dem Mittagsprogramm von RTL und Co. Vergleichen lässt. Sinnvolle Targets sind Mangelware, doch der Abend ist noch früh.
Als ich mich das nächste mal umdrehe ist es kurz nach halb zwei. Die Tanzfläche ist leer gefegt und dass einzig sinnvolle Set ist eine Fünfergruppe von Mädels, die ich vom sehen kenne. Nach und nach gerate ich mit ihnen ins Gespräch, merke jedoch das mein „Game“ unterirdisches Niveau erreicht hat. Ich unterhalte mich mehr schlecht als recht mit einer süßen 18 jährigen. Sie ist etwas zurückhaltend und dank mangelder Energie meinerseits, verläuft das Gespräch im Sand. Als ich um kurz vor drei verkünde, dass ich mich nun vom acker mache, fragt sie ob sie mitfahren darf. Ich denke mir nichts dabei. Als ich gehe, werde ich von ihrer Freundin galant zur Seite gezogen : „Sie ist Single!!!“ worauf ich entgegne: „...und dass war nun der wink mit dem Zaunpfahl?“ worauf sie grinst und sagt : „Jap“ Ich fahre einen Freund nach Hause und lasse sie danach auf dem Weg raus, bevor sie aussteigt sage ich : „Hey ich finde du bist cool drauf! Gib mir deine Nummer und ich rufe dich an.“ worauf hin sie sofort entgegnet „Ja!“ . Da ich die Nummer jedoch eigentlich nicht „verdient“ habe, werfe ich mit einem lächeln ein : „ Nur weil ich dich hier abgesetzt habe, ist das noch keine Verpflichtung mit deine Nummer geben zu müssen“ , worauf sie meint : „Nein ich finde es gut!“ Ich verabschiede mich und fahre nach Hause.

Fazit:

1.Der State ist unglaublich wichtig
2.Ich sollte endlich Routinen überlegen


Heute habe ich Ihr und „Random Girl“ von Donnerstag folgende SMS geschickt: „ Na du alles fit? War gerade arbeiten und genieße die letzten Sonnenstrahlen im Garten :-) Nachher bin ich in Berlin auf nem Konzert, was treibste? Lg X

Mal schauen was daraus wird.*


*Gerade als ich diesen Satz geschrieben habe, kam von Ihr eine SMS.

Freitag, 26. Februar 2010

Halbschlaf

...you definitely look like shit!

Heute ist genau einer dieser Abend. Einer dieser Abende, wo man sich nur mal kurz für ein Nickerchen ins Bett legt und eine Stunde später total verpennt aufwacht. Man stellt fest, dass man schon vor 45 Minuten hätte fertig sein wollen, jedoch ist man davon so weit entfernt wie Kelly Osbourne von Stilsicherheit. Aus diesem Grund hier meine pragmatische Aufgabe:

1.Getting into State
2.Ein verdammt heißes Set, mindestens 30 Minuten Gamen und diese innerhalb des Clubs bouncen.
3.Never Ejekt/Abc

Review: Un petit dejeuner

...ohrenbetäubender Lärm seitens unserer Nachbarn treibt mich nach gefühlten zwei Stunden Schlaf aus meiner Koje! Meine Knochen sind schwer, der Kopf ist leer und meine körperlichen Zustand würde ich mit der Reinkarnation von Samara aus „The Ring“ beschreiben. Genug gejammert, widmen wir uns den Ereignissen des gestrigen Abends.

20:50 : Der letzte Schluck des „Roten Bullen“ läuft genüsslich meine Kehle hinab und verkündet, dass es Zeit wäre sich „aufzubitchen“!

21:10 : Das Outfit liegt bereit, meine Wahl: Schwarzes Sakko, dunkelblaue Raw-Jeans abgerundet durch rote Converse

21:17 : Der alltägliche Kampf mit meinen Haaren nimmt seinen lauf. Nach gefühlten zehn Frisuren entscheide ich mich für meinen neuen Lieblingslook: „I don´t give a Fuck“

21:54 : Ankunft im „Chode-Tempel“. Ich trinke ein Bierchen mit meinen Jungs und entscheide mich, dass ich meinen letzten Kissclose wieder sehen sollte.

22:45 : Folgende SMS wird versendet : „Hey du Pussy alles fresh? Sitze gerade mit meinen Jungs und zocke Buzz. Ich finde wir sollten uns treffen! Morgen 16Uhr am Kudamm! Klingt fair? :-P“

23:20 : Keine Reaktion von „Random-Girl“. Wir machen uns auf den Weg zum Club.

23:50 : Ankunft im Club, trotz früher Uhrzeit bricht die Tanzfläche aus allen Nähten

01:10 : Im Raucherbereich mache ich mein erstes Set. Inspiriert von meinem großen RSD-Idol öffne ich mit: „Ihr habt das grandiose Glück mir helfen zu dürfen. Wenn ein Typ einmal bei einer Frau in der Freundschaftszone gelandet ist, wie kommt er da jemals wieder raus?“ Sie antwortet unbefriedigend und ich wende mich ihrer Freundin zu. Mit den Worten: „Wieso schaust eigentlich wie sieben Tage Regenwetter?“ locke ich sie aus der Reserve. Sie erzählt mir, dass sie heute ihren 18 Geburtstag feiert und eine Pause braucht. Ich munter sie auf und sie bedankt sich indem sie mir und meinem Wing eine Cola spendiert. Während sie an der Theke steht, wende ich mich meinem Target zu. Ich Frage womit sie ihre Zeit verbringt, wenn sie nicht am feiern ist und erfahre von ihrer Leidenschaft für Tennis. Trotzdem hat es den Anschein als stelle ich die falschen Fragen, denn ihre Standardantwort lauten : „Ich muss so viel arbeiten deswegen...“ oder „Ich habe einfach wenig Zeit...“ Einziges Highlight war ein junger Typ am Nachbartisch, der sich mit den Worten: „Warst du nicht auf meiner Schule?“ ins Gespräch einklinkt. Freundlich bejahe ich dies, was er als Einladung sieht und mit: „Bist du nicht der Typ der Karneval mit den ganzen Mädels rumgemacht“ fortzufahren. Auch dies bejahe ich und ernte böse humorvolle Blicke von meinem Set. Als er immer noch nicht locker lässt und fragt: „Bist du nicht auch der Typ der ein Video über unsere Schule gedreht hat?“ sage ich nur: „Ja auch das bin ich, ich muss mich nun aber weiter um meine Mädels kümmern!“ woraufhin er sich freundlich verabschiedet. Ich wende mich erneut meinem Set zu, doch das Feuer ist erloschen und nach kurzer Zeit verabschieden sie sich, weil sie: „tanzen wollen“. Alles in allem ein weniger solides Set. Ich merkte, dass ich die falschen Fragen stelle und somit keinen Rapport aufbauen kann. Alles in allem war ich eine gute Viertelstunde im Set, was zwangsläufig bedeutete, dass ich meine Challange nicht geschafft habe.

01:40 : Am Rande der Tanzfläche erblicke ich eine heiße Frau, mit ihrer weniger attraktiven Freundin. Ich spreche das „Obstacle“ über die Schulter an: „Gehört es hier eigentlich zum guten Image als Typ mit bösen Blick auf die Tanzfläche zu schauen?“ Sie schaut mich an und sagt: „Hey Nyze was machst du denn hier, lange nicht gesehen!“ Ich kann sie nicht zuordnen bevor sie erklärt das sie die Ex-Freundin von einem meiner Jungs war. Ich betreibe Fluff-Talk, bevor sie sich was zutrinken holt. Ich lasse sie ziehen und sage, dass ich später wiederkomme.

02:10: Alle meine Jungs sind weg, dafür ist „George“ , einer unseren neuen Lairmitglieder aufgetaucht. Wir unterhalten uns als mein Set erneut vorbeikommt. Mit den Worten : „Stalked ihr mich schon wieder?“ hole ich sie zu uns. Er macht mit Ihnen die „Fünf-Finger- Gott-Routine“ und beeindruckt mich. Wir teilen das Set und ich übernehme mein Target. Nach erneutem Fluff-Talk mache ich mit ihr die Erdbeerwiese. Sie ist sichtlich attracted. Ich erzähle von meiner Leidenschaft fürs Reisen und frage nach ihren Träumen. Sie erzählt von San Francisco und Schweden als Nation des Handballs. Als sie sagt: „Wenn ich so höre was du alles gemacht hast, habe ich das Gefühl alles was ich bis jetzt gemacht habe, ist nicht annähernd so cool“, merke ich dass ich sie qualifizieren muss, da ich sie ansonsten vielleicht verliere. Ich sage ihr, dass ich es verdammt cool finde, dass sie so ein offener- und ehrlicher Mensch ist, und merke wie sehr sie sich darüber freut. Nach einer guten Stunde bin ich fix und fertig, meine Augen hängen auf halb Acht und ich merke, dass es Zeit fürs Bettchen ist. Ich mache den Numberclose, und wir verbleiben, dass wir die Tage was unternehmen.

3:30 : Ich falle müde ins Bett, ein langer Tag geht zu Ende.


Fazit: Auch wenn mein letzes Set kein „Super-Hot-Babe“ war, bin ich trotzdem mit meiner Leistung zufrieden. Was ich an diesem Abend gelernt habe:

1.Ich muss die „richtigen“ Fragen stellen
2.Ich sollte mir Routinen zulegen
3.Ich sollte Ihr mehr Raum geben und mehr in Ihre Welt eintauchen

Zusatz: Während ich diesen Post verfasst habe, kam folgende SMS von Random-Girl: „Sry aber heute geht echt nicht..:-)“ Was sich für mich nach Bullshit anhört, meine präferierte Antwort: „Bullshit, es bleibt bei 16 Uhr oder hat Mama dich zum Mittagsschlaf verdonnert?“ jedoch werde ich nun erstmal fehlenden Schlaf nachholen.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Un petit dejeuner

...ein leckeres Frühstück mit französischen Croissants, selbstgemachter Erdbeerkonfitüre und einem kraftvoll aufgebrühten Luwak Kaffee, dass wäre etwas feines. Nicht auszudenken, wenn eine der erlesenen Zutaten fehlen würde, oder nicht der erwarteten Qualität entspräche. Desaströs!
Was das mit dem verführen von Frauen zu tun hat? Eine ganze Menge!
Niemand möchte sich mit weniger als dem ganzen beziehungsweise dem besten zufrieden geben. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, meinen Fokus abermals auf die Gruppe von Frauen zu konzentrieren, die von Mutternatur mit physischer Überlegenheit ausgestattet worden sind.
Der Fokus heute Abend wird auf der Qualität liegen, lieber nur ein verdammt gutes Set, als zahlreiche minderwertige. Die Challange: Mit einer Verdammt heißen Frau, mindestens 30 Minuten im Gespräch bleiben und so weit eskalieren wie möglich. Closes sind erwünscht, ejekten hingegen ein Frevel!